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Yarnbombing und andere Garn-Verbrechen

Was ist eigentlich Yarnbombing?

In der Wikipedia wird Yarnbombing folgendermaßen definiert:

Guerilla Knitting (zusammengesetzt aus guerrilla – von span. guerrilla für „kleiner Krieg“ – und engl. Knitting für „Stricken“) auch Urban Knitting, Radical Stitching, Yarn bombing oder gestricktes Graffito (Knitted graffiti), ist eine Form der Streetart, bei der Gegenstände im öffentlichen Raum durch Stricken verändert werden. Dies kann vom Anbringen von gestrickten Accessoires bis zum Einstricken ganzer Stadtmöbel reichen. Die Knittings können lediglich der Verschönerung dienen oder auch eine symbolische Bedeutung haben, zum Beispiel feministische Aussagen

Ich fnde schon allein die agressiven Bezeichnungen unangebracht.

Und warum Häkelverbrechen?

Nun, ich beschäftige mich mit Textilem Gestalten und ich habe lange in einem Trend-Viertel, in Hamburg-Ottensen, gelebt. Aus einem liebenswürdigen Viertel ist ein verdreckter Ort geworden, und überall hängen Garnreste an allen nur möglichen Stellen.
Ebenso wie Graffitti-Schmierereien wird das sog. Yarnbombing als Kunst verteidigt.

Und das ist die Erlaubnis, ohne Geist, Verstand und ästhetischem Gefühl irgendwas zu machen und noch den schönsten Baum zu verunstalten.

Die Bilder stammen teilweise von http://www.photosforclass.com/ oder von Flickr, dann unter CCC-Lizenz.